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Der BAM Blog

18. Januar 2017

Weiter weg geht’s nicht: Von Europa aus, kann man auf diesem Planeten nicht weiter verreisen als nach Neuseeland. Zum Testen der Prototypen, zum Fotografieren und Filmen hat sich das B.A.M.-Team auf den weiten Weg gemacht und Arbeit und Skispaß Down Under miteinander verbunden.

Tolle Sache, diese unterschiedlichen Jahreszeiten auf den beiden Erdhalbkugel. Denn wenn daheim auch die letzten Skiwahnsinnigen die Frühjahrstouren einstellen, beginnt in Neuseeland so langsam der Winter. Ob auf verschneiten Vulkanflanken auf der Nordinsel, oder in den imposanten Bergen der Neuseeländischen Alpen auf der Südhalbkugel, Skifahren ist hier weit verbreitet und begeistert weitangereiste Powder-Süchtige ebenso wie Einheimische.

Auch wenn hier Skifahren prinzipiell nicht anders funktioniert wie überall sonst auch (Links- und Rechtsschwünge auf möglichst gutem Schnee fahren), ist in Neuseeland doch so einiges anders. Besonders bewusst wird einem das in den sogenannten „Clubfields“. Neben klassischen kommerziellen Skigebieten, die sich nicht großartig von europäischen Skigebieten unterscheiden, sind Clubfields kleine Skigebiete, die Skiclubs gehören. Deren besonders Kennzeichen sind die Liftanlagen: Diese würde bei einem deutschen TÜV irgendetwas zwischen Entsetzen und Lachkrampf auslösen. Was nicht heißt, dass sie unsicher wären, sie sind nur sehr unkonventionell und einfach in ihrer Konstruktion.

Die Lifte nennen sich Rope Tows (Seillifte). Sie ähneln durchaus den Seilliften, wie man sie bei uns aus Kinderskigebieten kennt. Einziger Unterschied: Sie führen nicht nur den Idiotenhügel hinauf, sondern ernsthafte Berge. Das Liftfahren findet mit einem sogenannten Nutcracker (Nussknacker) statt, den man sich an der Liftkasse ausleihen kann. Mit Hilfe dieses Nussknackers hängt man sich in das Seil ein und los geht die wilde Fahrt. Dies stellt den einen oder anderen von uns bereits vor die erste große Herausforderung. Nachdem auch unser Teamfahrer und erfahrener Alpinist Joi die Liftfahrt unter hohen physischen und psychischen Anstrengungen gemeistert hatte stand den ersten Schwüngen mit der PINDUNG® nichts mehr im Wege.

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