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Der BAM Blog

05. November 2018

Michael Kreuzinger entwickelt unsere abfahrtsorientierte Tourenbindung. Er ist der technische Leiter bei der Bavarian Alpine Manifest GmbH (B.A.M.) und somit für die Entwicklung, Konzeption und Umsetzung der Tourenbindung – PINDUNG® verantwortlich.

Hallo Michael. Du bist leidenschaftlicher Skater und Snowboarder. Wie kommt es, dass Du nun eine abfahrtsorientierte Tourenbindung – und Freeridebindung entwickelst?
Davon abgesehen, dass ich Skater und Snowboarder bin, bin ich ja auch Maschinenbauingenieur durch und durch. Kreativität ist daher sowohl bei meinen sportlichen Hobbys, als auch in meine Job eine Grundvoraussetzung. Als Bambam mit der Idee einer Neuentwicklung eine abfahrtsorientierten Tourenbindung auf mich zukam, war ich daher sofort Feuer und Flamme, denn natürlich macht es riesigen Spaß etwas aus dem Wintersportbereich zu entwickeln.

 

Auch wenn du eigentlich Snowboard fährst, weißt du trotzdem genau, was die Zielgruppe von der PINDUNG® erwartet?
Vielleicht sogar gerade weil ich Snowboarder bin, weiß ich das genau. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie wir damals mit Schneeschuhen und den schweren Boards am Rücken auf Tour unterwegs waren. Klar nimmt man dies gerne in Kauf, aber seitdem es beispielsweise Splitboards gibt, ist natürlich vieles einfacher geworden. Meine Erwartungen an die PINDUNG® lauten daher: Entspannt den Berg hoch und mit dem maximalen Fahrkomfort und der nötigen Performance wieder nach unten. Der Sicherheitsaspekt spielt natürlich auch eine sehr wichtige Rolle! Ich habe mir selbst mit 23 das Kreuzband beim Skaten zerstört. Daher ist es meine Mission, die PINDUNG® so sicher wie möglich zu entwickeln, um das Verletzungsrisiko durch eine perfekte Bindungsauslösung im Ernstfall zu minimieren. Ich vermute stark, dass unsere Zielgruppe das auch zu schätzen weiß.

 

Kannst du die PINDUNG® selbst auch im Schnee testen oder bist du auf das Feedback von anderen angewiesen?
Klar kann ich mein Baby testen. Die fetten Cliffs überlasse ich aber erst einmal den harten Team-Fahrer. Aber wer mich kennt, der weiß Bescheid: Jedes Sport- oder Freizeitgerät, das mit in die Finger gerät, wird von mir in die Mangel genommen. Aber natürlich bin ich auch auf das wertvolle Feedback und die Meinung der B.A.M.-Teamfahrer angewiesen. Wer, wenn nicht die Jungs und Mädels mit 150 Tagen und mehr am Berg sollen besser geeignet sein, um unsere PINDUNG® mit zu entwickeln?!

 

 

Was war das für ein Gefühl, den ersten richtigen Prototypen der PINDUNG® in den Händen zu halten?
Herrlich! Als das gute Stück dann aber auf dem Ski montiert war, stieg die Anspannung doch gewaltig. Die ersten Gehversuche im Büro inklusive vorsichtiger Sprünge haben sich anschließend gar nicht so schlecht angefühlt. Richtig los ging’s aber erst, als die Athleten mit den ersten Prototypen der PINDUNG® unterwegs waren und mir anschließend mit einem Strahlen im Gesicht Bericht erstattet haben. Ein unbeschreibliches Gefühl war das!

 

Was sind deine Ansprüche an die PINDUNG®? Wann bist du mit dem Produkt letztlich wirklich zufrieden?
Mein Ziel ist es, dass jeder, der mit unserer PINDUNG® unterwegs ist, zu 100% zufrieden ist. Jeder! Wirklich zufrieden bin ich persönlich erst, wenn jeder, der mit unserer PINDUNG® unterwegs ist, mit einem breiten Grinsen vom Skifahren zurückkommt!

 

Wie gefällt’s dir so ganz generell bei B.A.M.?
Mir gefällt es so gut, dass ich praktisch nur noch im Büro am arbeiten bin. Ok, war ein Scherz, aber: „Nichts ist bewegender als eine Idee, deren Zeit gekommen ist – PINDUNG®“ Das war ja das erste, was von B.A.M. via Facebook nach außen kommuniziert wurde. Und so fühlt es sich bei B.A.M. auch an. Das gesamte Team ist top motiviert und wir haben einfach Spaß und Lust auf das, was wir tun! Kurz gesagt: Ich bin da, wo ich sein will und mache das, was ich machen will! Das ist nicht so schlecht!

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